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:: das Land Brandenburg ::


Egal ob Sie Gast oder Einwohner des schönen Landes Brandenburgs sind, hier finden Sie Informationen zum Land selbst, seinen Städten und Dörfern, herrlichen Urlaubstouren, Veranstaltungen und zur Wirtschaft.

Brandenburg (Obersorbisch: Braniborska, Niedersorbisch: Bramborska) ist ein Land im Nordosten Deutschlands. Die Landeshauptstadt ist Potsdam. Brandenburg grenzt an Polen im Osten, Sachsen im Süden, Sachsen-Anhalt im Westen, Niedersachsen im äußersten Westen auf einem kurzem Stück an der Elbe, Mecklenburg-Vorpommern im Norden und umschließt das zentral gelegene Berlin vollständig.


Landesflagge Landeswappen
Landkreiswappen
Lage des Landkreises
Basisdaten
Hauptstadt: Potsdam
Fläche: 29.478,63 km² (5.)
Einwohner: 2.559.483 (10.) (31. Dezember 2005)
Bevölkerungsdichte: 87 Einwohner je km² (15.)
Inoffizielle Landeshymne: Märkische Heide
Staatsform: Gliedstaat der BR Deutschland
Schulden je Einwohner: 6.640 € (Ende 2005)
Schulden gesamt: 16,4 Mrd. € (2004)
Arbeitslosenquote: 16,5 % (November 2005)
ISO 3166-2: DE-BR
Offizielle Website: www.brandenburg.de

:: Geografie und Klima ::
Typisch für Brandenburg ist die Ausrichtung sämtlicher Infrastruktur auf das inselförmig im Land gelegene Berlin. Berlin und Brandenburg bilden gemeinsam die Metropolregion Berlin/Brandenburg. Rund um Berlin befinden sich die wohlhabendsten Städte und Dörfer („Speckgürtel“ Berlins). Hier wohnen auch viele Berliner, die es ins Grüne zog. In der Peripherie des Bundeslandes liegen dünn besiedelte und landwirtschaftlich geprägte Landstriche wie die Prignitz, der Fläming, der Spreewald, das Oderbruch oder die Uckermark. Rund um Cottbus im Südosten des Landes befinden sich mehrere Braunkohleabbaugebiete (Tagebau).

* Entfernung Nord-Süd 291 km
* Entfernung West-Ost 244 km

:: Landschaft ::
Brandenburg liegt im Norddeutschen Tiefland. Die Oberflächengestaltung von Brandenburg wird durch zwei Höhenzüge und zwei Bodensenkungen bestimmt. Die Senkungen werden von Flussniederungen eingenommen, an deren Rändern sich – heute größtenteils trockengelegte – Moor- und Sumpfböden befinden, die zwischenzeitlich auch dem Torfabbau dienten. Die Flussniederungen werden hier Bruch oder Luch genannt.

Der nördliche oder baltische Höhenzug der mecklenburgischen Seenplatte sendet nur unbedeutende Zweige nach Brandenburg aus. Der etwa 230 km lange Höhenzug im Süden des Bundeslandes beginnt mit den Lausitzer Höhen (genauer: den Sorauer Sandbergen) und zieht sich entlang der Grenze westwärts über Triebel und Spremberg, dann nach Nordwesten über Calau und geht auf den kahlen und dürren Fläming zu. Die südliche Bodensenkung befindet sich ziemlich am nördlichen Rand dieses Höhenzuges und tritt am markantesten im Spreewald hervor (zwischen Baruth (Mark) und Plaue). Die nördliche Bodensenkung, fast unmittelbar am Südfuß der baltischen Landhöhe gelegen, wird bestimmt durch die Niederungen des Netze- und Warthebruchs, des Oderbruchs, die Linie des Finowtals, das Havelländische Luch und die Furche des Elbestroms.

Zwischen diesen beiden Senkungen liegt eine Bodenerhebung (Platte), die sich aus der Gegend von Posen westwärts nach Brandenburg hinein erstreckt, mit dem Sternberger Land, der Spreeplatte und der Mittelmark. Die Platte wird von Südosten nach Nordwesten hin durchschnitten von der Niederung der Faulen Obra und der Oder bis zur Mündung der Neiße, die untere Spree und das Haveltal. Von Süden nach Norden strömt die Oder von der Neißemündung bis zur Warthemündung, dem Bober, die obere Spree, die Dahme, Ruthe und Plaue. Zwischen diesen Furchen erheben sich eine ganze Reihe einzelner Höhen und Höhenzüge, der Semmelberg bei Bad Freienwalde (157 m), die Müggelberge in Berlin-Köpenick (120 m), die Havelberge (97 m) und die Rauenschen Berge bei Fürstenwalde (112 bis 152 m). Die höchsten Erhebungen in Brandenburg sind die unweit der Grenze zu Sachsen liegende Heidehöhe mit 201,4 m und der Hagelberg bei Belzig im Fläming mit 201 m.

Im allgemeinen ist auf dieser Platte Sandboden vorherrschend, der auf weiten Strecken mit Kiefern und Heidekraut bewachsen und ein dürres Ansehen hat. Doch selbst auf den Höhen ist er lehmig und kann durch geeignete Anbaumethoden zum Anbau der meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse genutzt werden.

:: Landschaften ::

* Barnim
* Fläming
* Havelland
* Kyritz-Ruppiner Heide
* Märkische Schweiz
* Niederlausitz
* Oderbruch
* Prignitz
* Rhinluch
* Ruppiner Land
* Schorfheide
* Spreewald
* Teltow (Landschaft)
* Uckermark
* Zauche

:: Gewässer ::
In Brandenburg gibt es über 3.000 Seen, zusammen mit seinen über 33.000 km langen Fließgewässern ist Brandenburg das wasserreichste Bundesland Deutschlands.

(Siehe auch: Liste der Flüsse in Brandenburg und Liste der Seen in Brandenburg).

:: Klima ::
Das Land Brandenburg befindet sich im Bereich des gemäßigten, kontinentalen Klimas. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt zwischen 7°C und 10°C. Der kälteste Monat ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 53 % in den letzten 100 Jahren der Januar, welcher im östlichen Teil des Bundeslandes im Mittel eine Temperatur von -1 °C hat. Die Schwankungsbreite liegt zwischen 15 °C und -30 °C. Im Durchschnitt fallen in dem Monat 34 mm Niederschlag. Mit einer Jahresniederschlagssumme von rund 600 mm gehört das Land zu den trockensten Regionen Deutschlands und Europas. Daher wächst im Sommer die Waldbrandgefahr stark an. Die Sonne scheint im Jahr durchschnittlich ca. 1600 Stunden.

:: Wappen und Flagge ::
Nach der Brandenburgischen Verfassung ist der rote märkische Adler auf weißem Feld (Artikel 4) das Wappen des Landes Brandenburg. Die Landesflagge ist Rot-Weiß mit zentriertem Landeswappen.
Der märkischen Adler und das Wappen stammen aus dem 12. Jahrhundert. Das Wappen soll bereits 1157 das Wappen des Markgrafen von Brandenburg: Otto I., der Sohn Albrechts des Bären, gewesen sein.
Nach der Wende wurden dem Wappen seine früheren Beigaben (Schwert, Brustschild usw.) entfernt, die noch bis zum Ende des Zweiten Weltkrieg Teil des Wappens waren.

:: Geschichte ::
Historisch bildete Brandenburg (zusammen mit Berlin, das Teil Brandenburgs war) das Kernland Brandenburg-Preußens. Siehe hierzu auch Albrecht der Bär (Gründer der Mark Brandenburg 1157), Mark Brandenburg und Provinz Brandenburg. Berlin schied mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 aus der damaligen Provinz Brandenburg aus.
1945 wird die Provinz Mark Brandenburg gebildet. Diese besteht aus den Regierungsbezirken Potsdam und Frankfurt (Oder) der ehemaligen preußischen Provinz Brandenburg, allerdings ohne die gesamte Neumark östlich der Oder. 1947 erfolgt nach der Auflösung von Preußen die Umbenennung in Land Brandenburg mit einer Größe von 27.612 km². 1952 wird im Rahmen der Verwaltungsreform in der DDR das Land aufgelöst und aufgeteilt in die drei Bezirke Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Der Landkreis Perleberg fiel an den Bezirk Schwerin, die Landkreise Prenzlau und Templin an den Bezirk Neubrandenburg.
Am 14. Oktober 1990 wurde das Land Brandenburg neu gegründet durch Zusammenlegung der Bezirke Cottbus (ohne die Kreise Hoyerswerda, Jessen und Weißwasser), Frankfurt (Oder) und Potsdam zuzüglich der Kreise Perleberg, Prenzlau und Templin.
Durch einen Runderlass werden 1993 die "Brandschutzeinheiten" geschaffen, um künftige Großwaldbrände im Land besser zu bekämpfen.
Im Jahre 1996 entscheiden sich die Brandenburger bei einer Volksabstimmung mit Mehrheit gegen eine Vereinigung der Länder Berlin und Brandenburg.

:: Sprache ::
Abgesehen von Hochdeutsch werden größtenteils Dialekte des Mark-Brandenburgischen und des Berlin-Brandenburgischen gesprochen. Im Grenzgebiet zu Sachsen und Sachsen-Anhalt wird ferner Anhaltisch - ein Dialekt des Thüringisch-Obersächsischen gesprochen, das nah mit dem Hochdeutschen verwandt ist. In der brandenburgischen Niederlausitz spricht man Lausitzische Dialekte. Dieses und das in und im Umland von Berlin gesprochene ist dem Ostmitteldeutschen zuzurechnen. Im Barnim ist die Mundart Eberswalder Kanaldeutsch gebräuchlich.
Im östlichen Teil der Niederlausitz in der Umgebung von Cottbus wird außerdem Niedersorbisch, eine westslawische Sprache, von etwa 20.000 Menschen als Muttersprache gesprochen (zweisprachiges Gebiet).
Der Wortschatz der brandenburgischen Dialekte ist erfasst und beschrieben im Brandenburg-Berlinischen Wörterbuch.

 

 
  Informationen stammen grösstenteils aus der freien Enzyklopädie Wikipedia | wo-ist-wo.de.